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GEMA

Wie melden wir unsere Veranstaltung richtig der GEMA?

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Sie das richtige Formular benutzen! Mitte 2014 hat die GEMA ein neues, modifiziertes GEMA-Formular zur Verfügung gestellt und wir bitten Sie, ab sofort nur noch dieses Formular zu nutzen!

Immer wieder erreichten uns in der Vergangenheit GEMA-Formulare, die noch auf die Adresse in Worms ausgestellt waren. Diese Formulare werden von uns konsequent an Sie zurückgeschickt mit dem Hinweis, dass die GEMA (und wir) diese Formulare nicht mehr annehmen. Bitte ersparen Sie sich und uns den zusätzlichen Arbeitsaufwand und nutzen Sie direkt nur noch das Formular, das Sie auf unserer Webseite unter „Dokumente zum Download“ finden.

Das Formular der GEMA ist weitestgehend selbsterklärend, zumal wir auf den letzten Seiten eine zusätzliche Ausfüllanleitung für Sie beigefügt haben. Sollten Sie ein Programmheft für Ihre Veranstaltung erstellt haben, legen Sie Ihrer GEMA-Meldung bitte EIN Exemplar bei.

Haben Sie kein Programmheft erstellt, füllen Sie bitte unbedingt die zweite Seite des Formulares aus.

Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Chorveranstaltung spätestens zwei Woche nach Stattfinden anmelden müssen.

An dieser Stelle möchten wir unbedingt darauf hinweisen, dass Sie verpflichtet sind, eine GEMA-Meldung abzugeben. Sollten Sie dieser Verpflichtung nicht nachkommen, wird Ihnen die GEMA ein Strafgeld auferlegen. Bei wiederholtem Verstoß gegen die Meldepflicht kann es sogar vorkommen, dass die GEMA Sie vom Pauschalvertrag ausschließt.
Bitte beachten Sie auch, dass Sie als VEREIN verpflichtet sind, die GEMA-Meldung abzugeben. Dies darf niemand anderes in Ihrem Namen oder in Ihrem Auftrag tun.
Was ist der Unterschied zwischen einer
a) Chorveranstaltung
b) Chorveranstaltung mit anschließendem geselligen Teil
c) Veranstaltungen mit rein geselligem Charakter
und welches Formular benötige ich wofür?

a) Eine Chorveranstaltung ist z.B. ein Konzert in einer Kirche. Nach dem Konzert gehen alle Besucher sofort nach Hause.
Die Meldung dieser Veranstaltung erfolgt mit dem GEMA-Formular „Musiknutzung für Chöre“, welches Sie auf unserer Webseite finden. Für diese Veranstaltung werden Ihnen von der GEMA keine zusätzlichen Kosten in Rechnung gestellt. Die Kosten sind mit dem Jahresbeitrag abgegolten.

b) Eine Chorveranstaltung mit anschließendem geselligen Teil ist z.B. ein Freundschaftssingen, bei dem die Besucher anschließend noch verweilen und dann eine Band zum Tanz aufspielt oder ein DJ Musik auflegt.
Auch diese Veranstaltung können Sie mit dem GEMA-Formular „Musiknutzung für Chöre“ melden. Bitte achten Sie darauf, dass Sie sich von der Band/dem DJ dann eine Liste mit den gespielten Stücken geben lassen, um diese der GEMA-Meldung beizulegen.
Wichtig: Selbst wenn Sie nur Musik von einer CD abspielen, müssen Sie diese mitmelden.

Für diese Veranstaltungen werden Ihnen für den Chor-Teil der Veranstaltung von der GEMA keine Kosten in Rechnung gestellt; für den geselligen Teil der Veranstaltung stellt Ihnen die GEMA eine Rechnung aus, auf die Sie aufgrund des Pauschalvertrages einen Rabatt von 20% erhalten.

c) Eine Veranstaltung mit rein geselligem Charakter ist zum Beispiel ein Passivennachmittag, eine Weihnachtsfeier, Ü30-Partys, Disco-Abende bei Jubiläumsveranstaltungen oder ähnliches.
Diese Veranstaltung dürfen Sie auf keinen Fall mit dem GEMA-Formular „Musiknutzung für Chöre“ melden. Bitte nutzen Sie stattdessen das Formular „Musiknutzung bei Veranstaltungen“, das Sie ebenfalls auf unserer Webseite finden.
Für Veranstaltungen dieser Art erhalten Sie von der GEMA eine Rechnung, auf die Sie aufgrund des Pauschalvertrages einen Rabatt von 20% erhalten.

 

Wohin schicken wir die GEMA-Meldung?

Auskünfte zur GEMA und GEMA-Meldungen erteilt Ihnen

Herr Lothar Riebel
Brunnenstraße 31
56477 Rennerod
Tel. 02664-7141
E-Mail: gema@cv-rlp.de

Für das Einsenden der Unterlagen per Email nutzen Sie bitte ausschließlich die oben genannte Email-Adresse!

Für das Einsenden der Unterlagen per Post die genannte Anschrift.

Wenn Sie Ihre Unterlagen per Telefax schicken möchten, nutzen Sie dafür die Faxnummer der Geschäftsstelle des Chorverbandes 02681-8786622.

In jedem Fall: Die Anmeldung muss handschriftlich unterschrieben sein! Ansonsten kann keine Bearbeitung erfolgen!

Den Antrag für die GEMA-Meldungen finden Sie hier

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.cv-rlp.de/gema/

Bundesmusikverband kündigt Förderprogramm zum Musizieren in ländlichen Räumen an

Unter dem Titel „MusikVorOrt“ stehen ab 2020 Fördermittel der Bundesregierung für die Arbeit von Chören und Orchestern bereit

Bereits im Koalitionsvertrag hatten sich die Parteien dazu bekannt, die ländlichen Räume zu stärken. Nun wurden in diesem Zusammenhang Fördermittel für das gemeinsame Musizieren bestätigt. Rund zwei Millionen Euro stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien dafür in den nächsten zwei Jahren bereit.

Im Rahmen des Programms MusikVorOrt können so ab 2020 beim Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. (BMCO), dem Dachverband der Amateurmusik in Deutschland, Mittel für die Arbeit von Chören und Orchestern in ländlichen Räumen beantragt werden. Grundidee des BMCO ist, diese Förderung unkompliziert und mit geringstmöglichem bürokratischen Aufwand bereitzustellen. Weitere Informationen zu den förderfähigen Projekten und die Ausschreibungsdetails werden ab dem 11. November 2019 veröffentlicht.

BMCO-Präsident Benjamin Strasser MdB zeigt sich erfreut: „Endlich wird der Bedarf der meist ehrenamtlich organisierten Chöre und Orchester in ländlichen Räumen auch monetär und nicht nur in Sonntagsreden anerkannt.“ Denn Amateurmusik wird auch dort gemacht, so Strasser weiter, wo sonst kaum Institutionen hinkommen, und das fördert dort den gesellschaftlichen Zusammenhalt. MusikVorOrt ermögliche nun die Arbeit solcher Ensembles, statt mit immer neuen Vorschriften das ehrenamtliche Engagement der ca. 14 Millionen Menschen, die in Deutschland in ihrer Freizeit musizieren, zu gefährden.

Ein konkretes MusikVorOrt-Vorhaben steht schon fest: der SingBus der Deutschen Chorjugend e.V. (DCJ). Im Rahmen ihrer Initiative „Kinderchorland – in jedem Ort ein Kinderchor“ soll der SingBus durch das gesamte Bundesgebiet touren, um die Kinderchorarbeit in ländlichen Räumen zu fördern. „Mit dem SingBus möchten wir unser Land vokalisieren. Denn insbesondere Kinder lernen im Chor Harmonie und Zusammenhalt in einer Gemeinschaft kennen und lieben“, so Dr. Kai Habermehl, Vorsitzender der Deutschen Chorjugend.

Die Erkenntnisse aus der SingBus-Tour ebenso wie aus den übrigen MusikVorOrt-Projekten wollen BMCO und DCJ im Sommer 2021 gemeinsam bei einem Symposium präsentieren.

Auch die Chöre aus dem Chorverband Rheinland-Pfalz haben die Möglichkeit, entsprechende Mittel zu beantragen.

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Richtlinien für das Chor-Coaching

Richtlinien

  1. Das Chor-Coaching ist elementarer Bestandteil des Bildungsangebotes im Chorverband Rheinland-Pfalz. Die Schulung, Aus– und Fortbildung der Chöre, der Chorleiterinnen und Chorleiter auf stimmbildnerischem, stilistischem wie aufführungspraktischem Sektor wird durch diese Art von Bildungsmaßnahme in besonderem Maßegefördert. Neue Denkanstöße und musikalische Impulse werden angestrebt, um hier erlernte Inhalte in Module der Chorischen Stimmbildung, Probenmethodik und Didaktik bis hin zur Bühnenpräsenz zu übernehmen und zu übertragen. Hierzu zählen auch Textinterpretation, Literaturkunde und Chor in Bewegung (Aufzählung ist nicht abschließend). Jeder Chor kann nach eigenem Ermessen ein auf seine Bedürfnisse ausgerichtetes Chor-Coaching planen, beantragen und durchführen.
  2. Ein Chor kann pro Jahr Chor-Coaching im Stundenumfang von mindestens 3 bis maximal 12 Stunden beantragen.
  3. Die Coaching-Maßnahmen müssen auf dem Gebiet des politischen Landes Rheinland-Pfalz durchgeführt werden.
  4. Die Dozenten*innen sind aus dem „Dozentenverzeichnis für das Chor-Coaching des CV RLP“ auszuwählen. Darüber hinaus kann der durchführende Chor nach Absprache mit dem Coaching-Beauftragten aus dem Musikrat eine*n Dozenten*in seiner Wahl bestimmen.
  5. Coaching durch den eigenen Chorleiter wird nicht anerkannt.
  6. Der CV RLP gewährt eine finanzielle Förderung für die Coaching-Maßnahmen. Hierbei werden nur die Stunden geleisteter Bildungsarbeit berücksichtigt, die von einem Dozenten gemäß Nr. 4 aktiv geleitet bzw. begleitet werden.
  7. Der Förderungs-Höchstsatz beträgt 50 EUR pro Zeitstunde Bildungsarbeit. Die endgültige Höhe des Stundensatzes ist abhängig von der Zahl der insgesamt bewilligten Coaching-Anträge.
  8. Das Chor-Coaching muss bis Ende des beantragten Kalenderjahres durchgeführt werden.
  9. Spätestens 1 Monat nach Beendigung einer Coaching-Maßnahme müssen folgende Nachweise unaufgefordert eingereicht werden:
    • Abschlussbericht des Chorleiters des antragstellenden Chores;
    • Abrechnungsunterlagen, aus denen die von den Dozenten*innen geleistete Stundenzahl nachprüfbar ersichtlich ist;
    • Zahlungsnachweise über die an die Dozenten*innen gezahlten Honorare.

Gehen die Nachweise nicht vollständig und fristgerecht ein, entfällt der Förderanspruch.

  1. Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt zwei Mal jährlich (in der Regel am Ende des ersten und am Ende des zweiten Kalenderhalbjahres) für jeweils bis zu diesem Zeitpunkt ordnungsgemäß nachgewiesene Maßnahmen.
  2. Anträge auf Chor-Coaching sind ausschließlich über das dazu vorgesehene Formular an die Geschäftsstelle zu senden.
  3. Den Anträgen müssen die Verträge mit den Dozent*innen beigefügt werden.
  4. Chor-Coaching-Anträge müssen bis zum 31.10. des vorhergehenden Kalenderjahres gestellt werden und werden im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel beschieden.
  5. Für Coaching-Maßnahmen, die verspätet beantragt werden, besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.
  6. Informationen zum Chor-Coaching und musikalische Beratung erhalten Sie beim Coaching–Beauftragten des CV RLP, Herrn Gerd Sackenheim. Alle weiteren Infos zur Organisation und zur finanziellen Abwicklung erfolgen über die Geschäftsstelle des CV RLP (Coaching-Beauftragter des Präsidiums ist Tobias Hellmann).

 

 

Stand: 18. September 2018

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Nacht der Chöre in Hachenburg begeistert die Zuschauer

Bei der diesjährigen Nacht der Chöre – ausgerichtet von der Region I im Chorverband Rheinland-Pfalz, begeisterten 15 Chöre aus den Kreis-Chorverbänden Altenkirchen, Rhein-Lahn, Unterlahn und Westerwald. Insgesamt 17 Auftritte bekamen die Zuschauer auf der technisch ausgestatteten Open-Air-Bühnen auf dem Alter Markt und in der katholischen Kirche direkt nebenan geboten.

Während es auf der Open-Air-Bühne eher modern, teilweise sogar rockig zuging, waren in der katholischen Kirche eher klassische und sacrale Töne zu hören. Doch jedes Genres – und jeder Chor – hat seine Fans und viele Besucher waren neugierig, sodass alle Chöre vor vielen Menschen auftraten, die teilweise zwischen den beiden Auftrittsorten „pendelten“.

Die teilnehmenden Chöre waren:

Auf der Open-Air-Bühne präsentierten sich:
canto al dente
RiseUp
RiseUp+Klangfarben
United Vocals Horhausen
Fräulein Schwing Höhr-Grenzhausen
Good News Hellenhahn
MGV Niedererbach
Choreanders Ruppach-Goldhausen
Cannibale vocale
JAZZconVoice

In der katholischen Kirche traten auf:
MGV Horhausen
Mixeld Allegro Singers Müschenbach
Klangfarben Hirtscheid
Mosaik Betzdorf
Aarlegro NIederneisen
RiseUp
Charisma Girod
MGV Gackenbach

Durch den Abend führten Mario Siry (Open-Air-Bühne) – zwischendurch vertreten von Christel Bieger – und Winfried Kahl (katholische Kirche).

Der Chorverband Rheinland-Pfalz, vertreten durch die Region 1 und insbesondere durch den Regionalvorsitzenden Raimund Schäfer und den Regionalchorleiter Mario Siry, bedankt sich herzlich bei der Stadt Hachenburg und der Hachenburger KulturZeit, die diese Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder unterstützt und somit möglich gemacht haben. Ein weiterer Dank geht an die Firma peakevent, die – wie in den vergangenen Jahren – die Open-Air-Bühne technisch betreut hat und so den Chören (und ihren Begleitbands) eine Auftrittsmöglichkeit mit technischer Unterstützung bot, die Chöre sonst nicht so oft haben.
Fotos: Matthias Ketz

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„Rom-Chorprojekt“ – Rückblickend ein großartiges Projekt

Das „Rom-Chorprojekt“ ist abgeschlossen. Mit einem großen Konzert in der römischen Kirche Sant‘Ignazio di Loyola fand
eines der großartigsten Projekte vom Chorverband Rheinland-Pfalz seinen Abschluss. Am Gesamterfolg des Projektchores
hatten die beiden Chorleiter im Chorverband, Michael Rinscheid und Mario Siry ihren großen Anteil. Auch Angela
Siry und Jessica Towse-Burggraf ist für ihr Engagement bei den ersten Einführungsproben des Chores zu danken – aber
der Reihe nach.

Das „Rom-Chorprojekt“ basierte auf er Idee des Komponisten Sven M. Hellinghausen, Papst Franziskus eine eigene Messe zu seinem 80. Geburtstag zu widmen. Die fertige Komposition in Rom zur Uraufführung zu bringen, war Hellinghausens Ziel. Nachdem er vom Vatikan grünes Licht zur Aufführung der Franziskus-Messe erhalten hatte, wandte er sich an die beiden großen Laienmusikverbände in Rheinland-Pfalz, den Chorverband und den Landesmusikverband Rheinland-Pfalz, mit der Bitte um Hilfe bei der Realisierung in einem gemeinsamen Projekt. Die Präsidien beider Verbände arbeiteten beim Projekt „Franziskusmesse“ Hand in Hand.

Im Februar und März 2017 führte der Chorverband Auditions durch, deren Ziel es war, einen rund 100-köpfigen Chor um die 50 Sängerinnen und Sänger vom SonntagsChor Rheinland-Pfalz zusammenzustellen. Der Sonntags-Chor sollte den Kernchor bilden, der um weitere 50 Projektsängerinnen und -sänger ergänzt werden würde.

Erster Probentag in Oberwesel

Im April waren es dann 110 Sängerinnen und Sänger, die am gemeinsamen Chortag in Oberwesel die ersten Töne der Franziskusmesse ergänzt um weitere anspruchsvolle Chorstücke einstudierten. Angela Siry, Jessica Towse-Burggraf, Michael Rinscheid und Mario Siry  führten die Sängerinnen und Sänger in Registerproben durch den ersten Probentag, an dessen Ende bereits ein durchaus hörenswertes  Gesamtergebnis stand. An drei folgenden Probentagen und einem Probenwochenende wurden teilweise gemeinsam mit den Musikern des 65-köpfigen Auswahlorchesters des Landesmusikverbandes, das Repertoire für das Konzert in Vallendar und die Chorreise einstudiert.

Generalprobe und Uraufführung im November 2017

„Ich bin hochzufrieden mit dem Chor“, freute sich Hellinghausen nach der ersten gemeinsamen Generalprobe I. „Die Chorleiter haben wirklich hervorragende Arbeit geleistet“ Der erste gemeinsame Höhepunkt im Projekt war die konzertante Uraufführung der  „Franziskusmesse“, umrahmt von weiteren Chor- und Orchesterwerken, am 5. November 2017 in Vallendar. „Dies ist zugleich die Generalprobe II, bevor wir nach Rom fahren“, erläuterte Karl Wolff.

Eine Messe für Papst Franziskus

Bereits am darauffolgenden Mittwoch hatten Sven Hellinghausen und die Delegation der Verbände ein persönliches Highlight. Im Rahmen der Generalaudienz konnte Papst Franziskus persönlich eine gebundene Ausgabe seiner Franziskusmesse überreicht werden. Chorverbandspräsident  Karl Wolff hatte die Ehre, dem Pontifex Maximus die Hand zu geben. Papst Franziskus wechselte ein paar Worte in Deutsch mit der Delegetaion und bat abschließend: „Betet für mich!“

„Im Herzen des Petersdoms“

„Im Herzen des Petersdoms“, wie der Zelebrant, der Freiburger Theologe und Kirchenhistoriker Hans-Peter Fischer, Rektor des Priesterkollegs Campo Santo Teutonico im Vatikan, bei seiner Begrüßung ausführte, wurde die Franziskuksmesse im Rahmen einer  Heiligen Messe aufgeführt. Wie auch bei der Uraufführung am Wochenende zuvor in Vallendar wurden die Zuhörer von der Messe bewegt.  Nicht nur in der überwältigenden Kulisse des Petersdoms, sondern auch am nächsten Tag beim Chor- und Orchesterkonzert in einer der beeindruckendsten Kirchen Roms, Sant‘Ignazio di Loyola in Campo Marzio. Das riesige Schiff der römischen Barockkirche war bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt. Mit dem verklingenden letzten Ton der Zugabe – dem Kyrie aus der Franziskusmesse – wurde das Projekt  beendet. Was folgte, waren herzliche Verabschiedungen und die Heimreise der Akteure am nächsten Tag.

Mediale Beachtung – Resümee

Rückblickend bleibt ein Projekt, das in Rheinland-Pfalz umfassende mediale Beachtung fand. Denn auch viele Teilnehmer hatten in ihren  Redaktionen „mobil gemacht“. So erschienen in den Lokalausgaben der Zeitungen Berichte von Proben und Nachberichterstattungen, die  durch Chor- und Orchestermitglieder initiiert wurden. Und auch die Pressekontakte der beiden Verbände leisteten wertvolle Dienste. Alle  Organistaoren waren sich gegen Ende des Projektes einig: „Wenn jeder das Seine zum Gelingen beiträgt, kann etwas Großartiges für alle  entstehen.“ Nach dieser Maxime arbeiteten auch die beiden Projektverantwortlichen in ihren Verbänden: Tobias Hellmann vom Chorverband und Hermann Josef Esser vom Landesmusikverband Rheinland-Pfalz. Beide hatten in der Projektzeit viel Arbeit auf sich genommen, um den Teilnehmern ein gelungenes Gesamtpaket zu bieten. Und wer weiß, vielleicht hat in naher Zukunft die Franziskusmesse von Rheinland-Pfalz aus die Welt erobert und so mancher kann von sich sagen: „Ich habe die Uraufführung dieses Werkes mitgesungen.“
Fotos: Volker Bewersdorff
Text: Dieter Meyer/Tobias Hellmann

Beitragsbild: Karl Wolff bei der Audienz beim Papst; (c) Servizio Fotografico L’Osservatore Romano (für Chorverband Rheinland-Pfalz)

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Außerordentlicher Verbandstag des CV RLP: Immer schneller, höher, weiter?

Außerordentlicher Verbandstag des Chorverbandes Rheinland-Pfalz in der Keltenhalle in Waldalgesheim: In seiner Eröffnungsrede zog Präsident Karl Wolff im Anschluss an die musikalische Begrüßung durch die Sacropops – Gospelchor Waldalgesheim e.V. ein nachdenklich stimmendes Resümee zum Status quo der Laienmusik und damit der Laien-Chormusik in Rheinland-Pfalz. Die Kreis-Chorverbände im Chorverband Rheinland-Pfalz genehmigten den Änderungshaushalt 2017 und den Haushalt 2018. Damit gab der Verbandstag auch grünes Licht für die neue Geschäftsstelle des Chorverbandes.

 

Waldalgesheim. Bendorfer Str. 72-74, Neuwied-Engers: So wird ab Januar 2018 die neue Adresse der Geschäftsstelle des Chorverbandes Rheinland-Pfalz lauten. Mit überwältigender Mehrheit stimmte der Verbandstag den zukunftsweisenden Plänen des Präsidiums zu. „Der Chorverband möchte in seinem Verbandsgebiet zwei Bildungszentren installieren“, erläuterte Schatzmeister Franz-Jürgen Mörs zu Beginn der konstruktiv geführten kurzen Diskussion. Eines davon solle in Neuwied-Engers sein, wo bereits die Landesmusikakademie und die Villa Musica ansässig sind. Hier sollen in Zukunft vermehrt Kooperationen auf den Weg gebracht und Synergieeffekte genutzt werden. Für den Süden ist Ingelheim anvisiert: Das neue Weiterbildungszentrum bietet mit seinen vielfältigen Möglichkeiten die besten Voraussetzungen.

 

Erfüllung künftiger Anforderungen macht personelle Aufstockung notwendig

„Mit Engers werden wir künftig einen Ort der kurzen Wege haben. Die Räume, mit verkehrsgünstiger Anbindung, bieten uns alle Möglichkeiten für Tagungen und Seminare. Landesmusikakademie und Villa Musica liegen in direkter Nachbarschaft“, erläutert Präsident Wolff weiter. Darüber hinaus werden weitere Stellen geschaffen, um den ehrenamtlich Verantwortlichen qualifiziertes Personal an die Seite zu stellen. Dazu zählt auch die Absicht, die Geschäftsstelle als Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst anerkennen zu lassen.  „Dies ist nur mit den neuen räumlichen Möglichkeiten realisierbar. Die Aufgaben, denen wir uns als Verband in Zukunft stellen müssen und die Ziele, die wir uns gesetzt haben, sind vielfältiger und umfangreicher auf dem Weg zum ‚Dienstleister für den Chorgesang‘. Die notwendige Professionalisierung erfordert auch eine zeitgemäße und repräsentative zentrale Verwaltungs- und Anlaufstelle.

 

Gegenwärtige Sichtweise junger Menschen ist erschreckend

„Es ist erschreckend zu erfahren, wie junge Menschen den Einfluss von Politik und Wirtschaft auf Leben und Bildung einschätzen“, erläuterte Präsident Karl Wolff in seiner Begrüßungsrede. Er bezog sich damit auf erste Erkenntnisse aus einer dem Verbandstag vorausgehenden Eröffnungsveranstaltung zur „Zukunft der Laienmusik in Rheinland-Pfalz“, initiiert durch den Landesmusikrat. Mehr als 50 Vertreter aller rheinland-pfälzischen Laienmusikverbände diskutierten ergebnisorientiert über Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken der Laienmusik in Rheinland-Pfalz. „Der Mensch wird als Kostenfaktor eingeschätzt. Das soziale Engagement geht immer stärker zurück. Festzustellen ist diese Entwicklung in gefährlichem Maße bei den Hilfsorganisationen, im Sanitätsbereich, bei den Freiwilligen der Feuerwehr und beim THW.“

Schneller, höher, weiter – möglichst auf direktem Weg, ohne Umwege zum Ziel gelangen sei die Anforderung an die heutige Leistungsgesellschaft, so Wolff weiter. „Aber an welchem Ziel sind wir dann? Entstehen unter diesen Bedingungen nicht eher absolute Individualisten und Ellbogenkämpfer, und ist die auf diesen Leitlinien basierende Bildungspolitik nicht mit verantwortlich für die zunehmenden Schwierigkeiten in Vereinen und im Ehrenamt?“ Nachdenklich Fragen des Chorverbands-Präsidenten, der seit nunmehr 10 Jahren die Geschicke des Verbandes mit über 100.000 Chormitgliedern führt.

„Bereits im Vorschulalter fordern Eltern von ihren Zöglingen und den Pädagogen mehr Tempo, mehr Leistung, und immer mehr ‚Förderung‘. Studieren scheint unabdingbar, um später das notwendige Geld zum Leben zu verdienen. In der nachschulischen Realität und nach dem Studium sind junge Menschen dann häufig lange Zeit in unbezahlten Praktika, in Leiharbeit und in Minijobs beschäftigt. Pendeln wird zur Regel statt zur Ausnahme. In früheren Zeiten konnten sich Menschen auf Ihre Arbeitsstelle in Wohnortnähe verlassen und hatten den Rücken frei für die Vereinsarbeit in allen Bereichen“, resümierte Wolff.

„Als Verband ist es unsere Aufgabe, weiterhin Sorge dafür zu tragen, den Chören eine produktive Basis zu bereiten und Rahmenbedingungen zu schaffen, mit denen wir der Chormusik weiter den Weg ebnen und den Chören eine Perspektive für die Anforderungen der Zukunft geben. Wir sind hier unserem Anspruch mehr denn je verpflichtet, Dienstleister für den Chorgesang – und damit für die Chöre – zu sein.“

Der für die Geschäftsführung zuständige Vizepräsident Tobias Hellmann informierte über die ab 2018 geltenden neuen Rahmenverträge zur Verbandsversicherung und zur GEMA. Auch über die finanzielle Förderung von Choraktivitäten setzte er die Delegierten des Verbandstages ins Bild: das in der Pilotphase überaus erfolgreiche Chorcoaching-Konzept wird nicht nur weitergeführt, sondern auch mit höheren finanziellen Mitteln ausgestattet und in Zukunft den absoluten Schwerpunkt der Förderung bilden.

Stehende Ovationen für Herbert Kutscher, Kreis-Chorverband Neuwied

Nach 48-jähriger Vorstandsarbeit im Kreis-Chorverband Neuwied verabschiedete sich Herbert Kutscher aus dem Verbandstag. Lange Zeit hatte er als Vorsitzender die Geschicke des Chorsingens im Kreis Neuwied mitgelenkt und war stets gefragter Ansprechpartner für alle Institutionen.  Ebenfalls mehrere Jahrzehnte war Kutscher Sprecher des von Rudolf Desch gegründeten Chorleiterchores. Präsident Karl Wolff dankte Herbert Kutscher für seine Arbeit. Die Delegierten bedachten ihn mit stehenden Ovationen.

Text: Dieter Meyer
Fotos: Volker Bewersdorff

 

 

 

 

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Richtlinien zum Leistungssingen im Chorverband Rheinland-Pfalz

Präambel der Leistungssingen im Chorverband Rheinland-Pfalz e.V.

 

  1. Die Leistungssingen im Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. dienen der musikalischen Förderung und Qualifizierung von Chören sowie deren musikalischer Leitung im Sinne des satzungsgemäß festgeschriebenen kulturellen Bildungsauftrages. Sie sind chorpädagogisch anerkannte Bildungsmaßnahmen und werden vom Chorverband Rheinland-Pfalz gefördert.Teilnahmeberechtigt sind alle Chöre.

 

  1. Die Bedingungen sind so abgefasst, dass sie bei entsprechendem Engagement für jeden der Chöre erreichbar sind. Chöre und Chorleiter sollen durch eine intensive Beschäftigung mit verschiedenen Stilen und Strukturen der Chormusik an deutsche und internationale Chortraditionen herangeführt werden.

 

  1. Die Leistungssingen im Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. sind in sich geschlossene und nicht leistungsvergleichende Veranstaltungen. Die Jurywertung unterliegt grundsätzlich musikalischen Kriterien, die unter bestimmten Voraussetzungen auch Elemente der Präsentation einschließen können.
  2. Veranstalter aller Leistungssingen ist der Chorverband Rheinland-Pfalz e.V.
  3. Die Leistungssingen des Chorverbandes Rheinland-Pfalz V. sind eigenständige Veranstaltungen und gliedern sich in
    1. Leistungssingen Stufe 1 (Leistungschor)
    2. Leistungssingen Stufe 2 (Konzertchor)
    3. Leistungssingen Stufe 3 (Meisterchor)
    4. LET’s SING
    5. Volkslieder-Leistungssingen

 

  1. Anmeldefrist ist der 1. November des Vorjahres. Dieses Datum ist bindend.

 

  1. Anmeldungen zu den Leistungssingen im Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. müssen vollständig und fristgerecht bei der Geschäftsstelle des Chorverbandes Rheinland-Pfalz e.V. eingereicht Es gilt das Posteingangsdatum der Geschäftsstelle.Später eingehende Anmeldungen, Liedangaben und Unterlagen werden nicht zugelassen.Gemeldete Literatur kann nach Ende der Anmeldefrist nicht mehr geändert werden.

 

  1. Mit der Anmeldung ist eine Teilnahmegebühr zu entrichten, die sich aus einer Anmeldegebühr für den Chor und dem Kostenbeitrag je aktivem Sänger zusammensetzt. Die genauen Gebühren sind in den Teilnahmebedingungen des jeweiligen Leistungssingen festgelegt.
  2. Chöre, deren Teilnahmebeitrag nicht spätestens acht Wochen vor der Veranstaltung auf dem Konto des CV RLP eingegangen sind, können von der Teilnahme ausgeschlossen werden.
  3. Chöre, die sich innerhalb von acht Wochen vor dem Veranstaltungstermin abmelden, haben die Hälfte der Teilnahmegebühr als Bearbeitungsgebühr an den Ausrichter zu zahlen. Bei Abmeldung innerhalb von vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn ist die gesamte Teilnehmergebühr zu bezahlen.
  4. Eine mögliche finanzielle Förderung ist Chören vorbehalten, die dem Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. über einen Kreis-Chorverband angeschlossen sind, deren Mitglieder dem Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. als aktive Mitglieder in der Bestandserfassung ordnungsgemäß gemeldet wurden und entsprechend den Richtlinien erfolgreich an Leistungssingen im Chorverband Rheinland-Pfalz e.V.Die finanzielle Förderung setzt die Gemeinnützigkeit der Chöre voraus. Die Gemeinnützigkeit ist bei der Anmeldung durch die Vorlage eines gültigen Freistellungsbescheids nachzuweisen.
  5. Chöre und Vokalgruppen sind selbstverantwortlich in der Auswahl der Literatur und Anschaffung des Notenmaterials.Bei den Leistungssingen a – c sind Eigenkompositionen/
    Bearbeitungen der Chorleiter/innen (auch unter Pseudonym) nicht zulässig.Eingereichte Literatur unterliegt einer formalen Prüfung und Genehmigung durch den Musikrat des Chorverbandes Rheinland-Pfalz. Literatur, für die der teilnehmende Chor auf einem „Leistungschor-/Konzertchor-/Meisterchorsingen des CVRLP“ bereits einmal eine Wertung erhalten hat, ist unzulässig!

 

  1. Chöre erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis mit Aufzeichnungen auf Ton- oder Bildträgern einschließlich deren Vervielfältigung, Veröffentlichung und Verwertung in Printmedien, im Internet und Schulungsmedien des Chorverbandes Rheinland-Pfalz e.V. sowie der Aufnahme, Veröffentlichung und Sendung durch Rundfunk und Fernsehen. Alle Ton- und Bildrechte werden durch die Anerkennung der Teilnahmebedingungen auf den Veranstalter, den Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. übertragen.
  2. Die Jury der Leistungssingen wird durch den Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. berufen.
  3. Chorvertreter teilnehmender Chöre verpflichten sich an Ergebnisbekanntgaben
  4. Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar. Der Rechtsweg ist bei allen Leistungssingen des Chorverbandes Rheinland-Pfalz e.V. ausgeschlossen.

 

 

Leistungssingen Stufe I

 

  1. Neben der Präambel gelten die allgemein gültigen Richtlinien der Leistungssingen im Chorverband Rheinland-Pfalz e.V.
  2. Teilnahmeberechtigt am Leistungssingen der Stufe 1 des Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. sind Chöre.
  3. Der Chorvortrag umfasst:
    1. Aufgabe A: ein Chorwerk (Originalkomposition)
    2. Aufgabe B: ein frei wählbares Werk
    3. Aufgabe C: ein deutsches oder internationales Volkslied, strophisch, ein- oder mehrstimmig
  4. Literatur, für die der teilnehmende Chor auf einem „Leistungschor-/Konzertchor-/Meisterchorsingen des CVRLP“ bereits einmal eine Wertung erhalten hat, ist unzulässig!

 

  1. Eingereichte Literatur unterliegt einer formalen Prüfung und Genehmigung durch den Musikrat des Chorverbandes Rheinland-Pfalz. Literatur, für die der teilnehmende CHOR auf einem „Leistungschor-/Konzertchor-/Meisterchorsingen des CVRLP“ bereits einmal eine Wertung erhalten hat, ist unzulässig! (Achtung: Eingereichte Literatur kann nach Ablauf der Anmeldefrist nicht mehr geändert werden! Es empfiehlt sich daher, vorgesehene Literatur vorab formal prüfen zu lassen!) 
  2. Die Tonangabe kann vom bereitgestellten Klavier oder Flügel erfolgen.Alle Vorträge können in abweichenden Tonarten gesungen werden, sofern dies vor dem Vortrag der Jury bekanntgegeben wird.Die Vortragsfolge bestimmt der Chorleiter.Alle Werke müssen a cappella vorgetragen werden.

 

  1. Ein CHOR, der ohne eigenes Verschulden seinen Vortrag abbricht, scheidet aus.
  2. Die Jury besteht aus drei Juroren.Der Verbandschorleiter oder ein von ihm zu bestimmender Stellvertreter führt den Vorsitz in der Jury.

 

  1. Eigenkompositionen/Bearbeitungen der Chorleiterin/des Chorleiters (auch unter Pseudonym) und Kompositionen/Bearbeitungen mit umfangreichen Solovorträgen sind nicht zulässig.
  2. Gewertet wird auf den offiziellen Wertungsbögen des Chorverbandes in Punktwerten, die in Verbalnoten ausgedrückt werden.Die Jury bewertet die technische Ausführung (Intonation, Stimmbildung und Stimmenausgleich, Rhythmik, Atemtechnik, Aussprache) und die künstlerische Gesamtdarstellung (Dynamik, Agogik, Phrasierung, Stilistik, Suggestivität).
  3. Die Bewertung erfolgt nach geltenden Bewertungskriterien und folgender Punkteskala:
    21,00 – 25,00 Punkte = sehr gut
    16,00 – 20,99 Punkte = gut
    09,00 – 15,99 Punkte = befriedigend
    00,00 – 08,99 Punkte = nicht befriedigend
  4. Für den erfolgreichen Abschluss des Leistungschorsingens ist folgendes Mindestergebnis erforderlich: 3 x „Gut“
  5. Ein CHOR, der das erforderliche Mindestergebnis erzielen, erhält den Titel Leistungschor des Chorverbandes Rheinland-Pfalz e. V.Der Titel gilt für den Zeitraum von drei Jahren und darf öffentlich nur zusammen mit der Jahreszahl verwendet werden.

 

  1. Mit dem Erreichen der festgesetzten Mindestnoten hat sich der betreffende CHOR für die Stufe II qualifiziert.
  2. Ein CHOR, der das Mindestergebnis für den erfolgreichen Abschluss des Leistungschorsingens nicht erreicht, erhält eine Beratung durch die Jury.

 

 

Leistungssingen Stufe II

 

  1. Neben der Präambel gelten die allgemein gültigen Richtlinien der Leistungssingen im Chorverband Rheinland-Pfalz e.V.
  2. Teilnahmeberechtigt am Leistungssingen der Stufe II des Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. sind alle Chöre, die innerhalb einer Dreijahresfrist erfolgreich das Leistungssingen der Stufe I absolviert haben.

 

  1. Der Chorvortrag umfasst:
    1. Aufgabe A: Ein Wahlpflichtchorwerk
    2. Aufgabe B: Ein frei wählbares Werk
    3. Aufgabe C: Ein deutsches, strophisches Volkslied, ein- oder mehrstimmig
    4. Aufgabe D: Ein deutsches oder internationales Volkslied, strophisch, durchkomponiert oder strophisch variiert.
  2. Literatur, für die der teilnehmende Chor auf einem „Leistungschor-/Konzertchor-/Meisterchorsingen des CVRLP“ bereits einmal eine Wertung erhalten hat, ist unzulässig!

 

  1. Eingereichte Literatur unterliegt einer formalen Prüfung und Genehmigung durch den Musikrat des Chorverbandes Rheinland-Pfalz. Literatur, für die der teilnehmende CHOR auf einem „Leistungschor-/Konzertchor-/Meisterchorsingen des CVRLP“ bereits einmal eine Wertung erhalten hat, ist unzulässig! (Achtung: Eingereichte Literatur kann nach Ablauf der Anmeldefrist nicht mehr geändert werden! Es empfiehlt sich daher, vorgesehene Literatur vorab formal prüfen zu lassen!) 
  2. Die Tonangabe kann vom bereitgestellten Klavier oder Flügel erfolgen.Alle Vorträge können in abweichenden Tonarten gesungen werden, sofern dies vor dem Vortrag der Jury bekanntgegeben wird.Die Vortragsfolge bestimmt der Chorleiter.Alle Werke müssen a cappella vorgetragen werden.

 

  1. Ein CHOR, der ohne eigenes Verschulden seinen Vortrag abbricht, scheidet aus.
  2. Die Jury besteht aus drei Juroren.Der Verbandschorleiter oder ein von ihm zu bestimmender Stellvertreter führt den Vorsitz in der Jury.

 

  1. Eigenkompositionen/Bearbeitungen der Chorleiterin/des Chorleiters (auch unter Pseudonym) und Kompositionen/Bearbeitungen mit umfangreichen Solovorträgen sind nicht zulässig.
  2. Gewertet wird auf den offiziellen Wertungsbögen des Chorverbandes in Punktwerten, die in Verbalnoten ausgedrückt werden.Die Jury bewertet die technische Ausführung (Intonation, Stimmbildung und Stimmenausgleich, Rhythmik, Atemtechnik, Aussprache) und die künstlerische Gesamtdarstellung (Dynamik, Agogik, Phrasierung, Stilistik, Suggestivität).
  3. Die Bewertung erfolgt nach geltenden Bewertungskriterien und folgender Punkteskala:
    21,00 – 25,00 Punkte = sehr gut
    16,00 – 20,99 Punkte = gut
    09,00 – 15,99 Punkte = befriedigend
    00,00 – 08,99 Punkte = nicht befriedigend
  4. Für den erfolgreichen Abschluss des Leistungschorsingens ist folgendes Mindestergebnis erforderlich:
    mindestens 2 x „Sehr gut“ und 2 x „Gut“, davon mindestens einmal „Sehr gut“ in Aufgabe A oder B.

 

  1. Ein Chor, der das erforderliche Mindestergebnis erzielen, erhält den Titel Konzertchor des Chorverbandes Rheinland-Pfalz e. V.Der Titel gilt für den Zeitraum von drei Jahren und darf öffentlich nur zusammen mit der Jahreszahl verwendet werden.
  2. Mit dem Erreichen der festgesetzten Mindestnoten hat sich der betreffende Chor für die Stufe III, das Meisterchorsingen, qualifiziert.Eine einmalige Wiederholung der Stufe II ist bei gleichem Programm mit neuem Wahlpflichtchorwerk innerhalb eines Jahres möglich.

 

  1. Ein CHOR, der das Mindestergebnis für den erfolgreichen Abschluss des Leistungschorsingens nicht erreicht, erhält eine Beratung durch die Jury.

 

 

Leistungssingen Stufe III

 

  1. Neben der Präambel gelten die allgemein gültigen Richtlinien der Leistungssingen im Chorverband Rheinland-Pfalz e.V.
  2. Teilnahmeberechtigt am Leistungssingen der Stufe III des Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. sind alle Chöre, die innerhalb einer Dreijahresfrist erfolgreich das Leistungssingen der Stufe II absolviert haben.
  3. Der Chorvortrag umfasst:
    1. Aufgabe A: Ein Wahlpflichtchorwerk
    2. Aufgabe B: Ein Chorwerk (Originalkomposition)
    3. Aufgabe C: Ein frei wählbares Werk
    4. Aufgabe D: Ein deutsches Volkslied, strophisch, durchkomponiert oder strophisch variiert.Für die Aufgabe B empfehlen wir zur Auswahl die Literaturliste des FDB, die bei der Geschäftsstelle des FDB angefordert werden kann.

 

  1. Literatur, für die der teilnehmende Chor auf einem „Leistungschor-/Konzertchor-/Meisterchorsingen des CVRLP“ bereits einmal eine Wertung erhalten hat, ist unzulässig!

 

  1. Eingereichte Literatur unterliegt einer formalen Prüfung und Genehmigung durch den Musikrat des Chorverbandes Rheinland-Pfalz. Literatur, für die der teilnehmende CHOR auf einem „Leistungschor-/Konzertchor-/Meisterchorsingen des CVRLP“ bereits einmal eine Wertung erhalten hat, ist unzulässig! (Achtung: Eingereichte Literatur kann nach Ablauf der Anmeldefrist nicht mehr geändert werden! Es empfiehlt sich daher, vorgesehene Literatur vorab formal prüfen zu lassen!) 
  2. Die Tonangabe kann vom bereitgestellten Klavier oder Flügel erfolgen.Alle Vorträge können in abweichenden Tonarten gesungen werden, sofern dies vor dem Vortrag der Jury bekanntgegeben wird.Die Vortragsfolge bestimmt der Chorleiter.Alle Werke müssen a cappella vorgetragen werden.

 

  1. Ein CHOR, der ohne eigenes Verschulden seinen Vortrag abbricht, scheidet aus.
  2. Die Jury besteht aus drei Juroren.Der Verbandschorleiter oder ein von ihm zu bestimmender Stellvertreter führt den Vorsitz in der Jury.

 

  1. Eigenkompositionen/Bearbeitungen der Chorleiterin/des Chorleiters (auch unter Pseudonym) und Kompositionen/Bearbeitungen mit umfangreichen Solovorträgen sind nicht zulässig.
  2. Gewertet wird auf den offiziellen Wertungsbögen des Chorverbandes in Punktwerten, die in Verbalnoten ausgedrückt werden.Die Jury bewertet die technische Ausführung (Intonation, Stimmbildung und Stimmenausgleich, Rhythmik, Atemtechnik, Aussprache) und die künstlerische Gesamtdarstellung (Dynamik, Agogik, Phrasierung, Stilistik, Suggestivität).
  3. Die Bewertung erfolgt nach geltenden Bewertungskriterien und folgender Punkteskala:
    21,00 – 25,00 Punkte = sehr gut
    16,00 – 20,99 Punkte = gut
    09,00 – 15,99 Punkte = befriedigend
    00,00 – 08,99 Punkte = nicht befriedigend

 

  1. Für den erfolgreichen Abschluss des Leistungschorsingens ist folgendes Mindestergebnis erforderlich:
    mindestens 2 x „Sehr gut“ und 2 x „Gut“, davon mindestens einmal „Sehr gut“ in Aufgabe A oder B.

 

  1. Ein Chor, der das erforderliche Mindestergebnis erzielen, erhält den Titel Meisterchor des Chorverbandes Rheinland-Pfalz e. V. Der Titel gilt für den Zeitraum von fünf Jahren.
  2. Mit dem Erreichen der festgesetzten Mindestnoten hat der betreffende Chor den Titel Meisterchor erreicht.Eine einmalige Wiederholung der Stufe III ist bei gleichem Programm mit neuem Wahlpflichtchorwerk innerhalb eines Jahres möglich.

 

  1. Ein CHOR, der das Mindestergebnis für den erfolgreichen Abschluss des Leistungschorsingens nicht erreicht, erhält eine Beratung durch die Jury.

 

 

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Leitbild des Chorverbandes Rheinland-Pfalz

PRÄAMBEL

Der Chorverband Rheinland-Pfalz ist der ehrenamtlich arbeitende Dachverband für seine Mit-gliedschöre. Er vertritt die Interessen aller, die gemeinsam die Idee des Chorgesanges tragen. Er ist der kompetente Ansprechpartner für alle Fragen der Chormusik und fördert das Singen in Chören, Schulen und Gemeinden in allen Bevölkerungs- und Altersgruppen. Er will Bewährtes erhalten und Innovatives fördern. Er schafft Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Arbeit in seinen Chören und Vereinen und fördert nachhaltig alle musikalischen, organisatorischen und gesellschaftlichen Aspekte des Singens und der Chorarbeit und übernimmt damit gesellschaftliche Verantwortung.

 

UNSER LEITBILD

  • dient dazu, dessen Aufgaben, Visionen und Planungen darzustellen, diese weiter zu entwickeln, es innerhalb des Chorverbandes und in die Gesellschaft hinein wirksam zu gestalten und zu vertreten;
  • ist die Grundlage und Richtschnur seiner angestrebten mittel- und langfristigen Ziele, aller Entscheidungen und Handlungen der Mitglieder und gewählten Gremien;
  • soll die Umsetzung seines eindeutigen gesellschaftlichen und kulturpolitischen Stellenwertes landes- und bundesweit nachhaltig festigen und stärken;
  • soll dem demographischen und gesellschaftlichen Wandel zeitgemäße und aktuelle Antworten aufzeigen und bei Bedarf fortschreiben.

 

DAS SIND WIR!

Seit 1949 besteht der gemeinnützige Verband als Vereinigung von rheinland-pfälzischen Chören und Vokalensembles. Er ist Teil der rheinland-pfälzischen Volkskultur.
Über 1600 Chöre in über 1.200 Vereinen mit mehr als 100.000 Sängerinnen und Sängern aller Generationen und unterstützenden Mitgliedern sind im Chorverband Rheinland-Pfalz vertreten.
Unverzichtbare Grundlage für die Arbeit in den Vereinen und Verbänden ist das Ehrenamt.

 

UNSERE VISIONEN!

Im Zentrum unserer Arbeit stehen das Singen und alles, was damit zusammenhängt. Singen gehört zu den elementaren Äußerungen des Menschen in jedem Lebensalter. Die Leidenschaft für das gemeinsame Singen verbindet uns.

–> Unsere Vision ist der singende Mensch.

Durch Singen teilt er sich auch den anderen Menschen mit, durch Singen in einer Gemeinschaft findet er Möglichkeiten für Begegnungen zwischen allen Gesellschaftsschichten, Bevölkerungsgruppen, Altersstufen, Ländern und Völkern.
Wir stützen das kulturelle Erbe im Land, indem wir es bewahren und pflegen. Wir beleben es, bringen es in die Gegenwart und öffnen es für Menschen, entwickeln es weiter und gestalten so auch die Kultur für Morgen.

 

DAS IST UNS WICHTIG

Der Mittelpunkt unseres Wirkens ist der Gesang und die Musik. Darauf aufbauend stehen wir unseren Mitgliedern auf vielen Ebenen zur Seite. Unser Handeln ist partnerschaftlich und engagiert. Die Arbeit wird getragen von Teamgeist, Transparenz und offener Kommunikation.
Wir fördern den Zusammenhalt und zeigen, was Begeisterung erreichen kann.
Wir setzen uns für eine aktive musikalische Erziehung und Förderung mit Schwerpunkt Gesang ein. Jedes Kind, jeder junge Mensch, jeder Erwachsene soll die Chance haben, die positive Wirkung des Singens schon in der Familie, in der Kindertagesstätte, in der Schule und in der Freizeit zu erfahren.
Wir haben offene Ohren für neue Wege. Dadurch, dass wir Kultur vermitteln, bauen wir auch Grenzen zwischen Länder und Kulturen ab. Lieder verschiedener Epochen, Lieder aus anderen Regionen und Ländern – hier findet alles seinen Platz: von der weltlichen bis zur geistlichen Musik, vom Volkslied bis zum Popsong, von der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik.

–> Wir sind Wegbereiter und Wegbegleiter!

 

WIE BRINGEN WIR UNS EIN?

  • Wir bieten Verbindungen zwischen Verbänden, Chören und Vokalensembles an.
  • Wir schaffen wertvolle Kontakte, Informationen, Dialoge und Erfahrungsaustausche.
  • Wir sind Ansprechpartner und Sprecher nach innen und nach außen.
  • Wir thematisieren alle chorischen Anliegen bei verwandten Organisationen, Partnerinnen und Partnern aus Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.
  • Wir machen dort die Themen zum Thema, wo es wichtig und nötig erscheint.
  • Wir leisten Öffentlichkeits- und Überzeugungsarbeit.

–> Dies alles macht uns zu Kulturvermittlern und Kulturbotschaftern!

 

WAS WIR UNS WÜNSCHEN

Einstimmig sind wir im Motiv, aber vielstimmig in der Sache.
Das Bewusstsein, dass Singen glücklich macht und die Gesundheit fördert, wollen wir fest ver-ankern: in der Gesellschaft, in der Politik, in der Familie, in der Kindertagesstätte, in der Schule, in der Universität und überall dort, wo Menschen zusammen kommen.

–> Wir wünschen uns, dass alle wie selbstverständlich und naturgewollt mit diesem Kulturgut aufwachsen und dessen Potenzial nutzen und genießen!

Das Lied, der Gesang, das Singen in der Gemeinschaft – damit überwinden wir Grenzen, die oft zwischen Menschen, Generationen, Sprachen, Ländern und Kulturen bestehen und bauen Brücken.

–> Singen in der Gemeinschaft ist lebendig, gemeinsam, bunt und verbindend!

 

UNSERE AUFGABENFELDER – UNSERE ORIENTIERUNG!

1. Kulturelle Aufgabe

Kultur muss leben. Der Gesang ist eine wichtige Möglichkeit, kulturelles Erbe lebendig und mit Freude weiterzuentwickeln. Diese Basis ist Impuls für schöpferische Ideen, für Innovation und Engagement.
Das Singen und die aktive Beteiligung von Menschen führt über deren persönliches Netz und sozialen Beziehungen dazu, dass sich Menschen, die sonst kaum erreichbar sind, für die Musikkultur interessieren und Sympathie entwickeln.
Die Gemeinschaft der Singenden schafft Motivation und Möglichkeit, sich mit Formationen aus anderen kulturellen Bereichen und Kulturen auszutauschen und damit die eigene kulturelle Basis zu bereichern und weiterzuentwickeln.

–> Wir sind Bewahrer und Förderer kultureller Güter.

2. Künstlerische Aufgabe

Chorbewegungen sind Anreiz zum künstlerischen Schaffen und bieten vielfältige Möglichkeiten, künstlerische Ideen umzusetzen. Damit ist man der Vielfalt des Kulturerbes, den künstlerischen, regionalen und stilistischen Ausprägungen der gegenwärtigen Vokalmusik verpflichtet.
Die musikalischen Erscheinungsformen sind nach ihrer Glaubwürdigkeit, ihrem handwerklichen Können und ihrer Aussage- und Überzeugungskraft zu beurteilen, zu pflegen und zu fördern.
Diese Aufgabe setzt ein differenziertes und notwendiges Leistungsspektrum voraus.

–> Die Breitenkultur ist die Basis für die Spitze und Spitzenleistung motiviert die Breite!

3. Soziale Aufgabe

Das Singen in Gemeinschaft bietet Menschen ohne Ansehen der Person und des Standes eine wichtige Chance, Heimat und Sinn zu finden. Das stärkt das Selbstwertgefühl. Die Verantwortung für die Gemeinschaft kann auf natürliche und ungezwungene Weise gelebt werden.
Der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gehört dabei die besondere Aufmerksamkeit.
Das Grundvertrauen als Basis für ein erfülltes Leben ist zu stärken.
Die Erfahrung zeigt, dass unterschiedliche Fähigkeiten wertvoll sind. Die Vielfalt von Ausdrucksformen ist eine Bereicherung. Das alles soll helfen, aufgeschlossen und tolerant gegenüber Ungewohntem und Fremdem zu sein.

–> Eine vorrangige Aufgabe, die nur dezentral durch Beteiligung vieler bewältigt werden kann!

4. Pädagogische Aufgabe

Pädagogik ist mehr als nur ein Mittel zum Ziel. Der Gesang als erzieherisches Element, verstanden als Hilfe zu einer umfassenden Entwicklung des Menschen, ist zentraler Bestandteil aller Bemühungen.
Das Streben nach höherer Qualität ist nicht allein unter künstlerischem und handwerklichem Aspekt zu beurteilen, sondern auch Voraussetzung für die Stärkung des Selbst- und des Gruppenvertrauens.

–> Das Singen ist eine Schule für das Leben!

 

DAS LEISTEN WIR!

Wir unterhalten Netzwerke nach innen und außen.
Unser Handeln ist partnerschaftlich und engagiert. Wir fördern nachhaltig alle musikalischen, organisatorischen und gesellschaftlichen Aspekte des Singens und der Chorarbeit und übernehmen damit gesellschaftliche Verantwortung.

Wir bieten unseren Mitgliedern eine Plattform für Kontakte und Informationen:

  • zu anderen Chören, Sängerinnen und Sängern, Chorleiterinnen und Chorleitern,
  • zu nationalen- und internationalen Chorverbänden,
  • zu Bildungseinrichtungen,
  • zu kirchlichen Organisationen,
  • zu Politik und Verwaltungen,
  • zu Wirtschaftsorganisationen und Verbänden,
  • zu anderen musiktreibenden Verbänden, Kulturportalen und Medien.

Wir bieten ein breit gefächertes Programm für die Aus- und Weiterbildung:

  • Organisation von Seminaren und Lehrgängen sowie die finanzielle Unterstützung unserer Mitglieder bei Weiterbildungsmaßnahmen,
  • zielgruppenspezifische Aus- und Weiterbildungsseminare für Chorleiterinnen- und Chorleiter,
  • Durchführung von Jugendchortagen, Singwochen, Workshops für Männerchor, Frauen-chor, Gemischter Chor, Chormanagement,
  • Förderung von Weiterbildungs- und Stimmbildungsmaßnahmen,
  • Förderung und Betreuung von Kinder- und Jugendchören und innovativen Chor-Projekten,
  • Unterstützung und Förderung zeitgenössischer rheinland-pfälzischer Komponisten,
  • Ehrung und Würdigung von Chören, langjährigen aktiven Mitgliedern, Ehrenamtlichen und besonderem Engagement,
  • Schaffung besonderer Auftrittsmöglichkeiten für unsere Chöre im Rahmen von Veranstaltungen (u. a. Landeschorfeste, regionale „Nacht der Chöre“)

Für Mitglieder sind wir Servicestelle/Dienstleister und kompetenter Ansprechpartner

  • Wir beraten, helfen und unterstützen bei musikalischen, fachlichen, rechtlichen und organisatorischen Fragen.
  • Wir schaffen gute und günstige Rahmenbedingungen, z.B. GEMA, Versicherungen, Fördermittel.
  • Wir informieren und vermitteln.

Als zentrales Instrument für die Öffentlichkeitsarbeit unserer Mitglieder dienen „Singendes Land“, das offizielle Mitteilungsorgan des Chorverbandes Rheinland-Pfalz und unsere Website!

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Ehrenmitglieder

Der Verbandstag des Chorverbandes Rheinland-Pfalz als ranghöchstes Organ kann Persönlichkeiten, die sich um den Chorgesang in Rheinland-Pfalz im Allgemeinen oder um die Arbeit des Chorverbandes Rheinland-Pfalz verdient gemacht haben, auf Vorschlag des Präsidiums zu Ehrenmitgliedern ernennen.

Derzeit hat der Chorverband Rheinland-Pfalz folgende Ehrenmitglieder:

Ewald Follmann Ewald Follmann
Klüsserath
Hans Jürgen Konrad Hans Jürgen Konrad
Simmern

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Singendes Land – Print

Singendes Land

Vier Mal im Jahr (Zeitpunkt der Erscheinung: Ende Februar, Ende Mai, Ende August und Ende November) informiert der Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. seine Mitglieder mit der Verbandszeitschrift „Singendes Land“. Reportagen und Berichte aus dem Chorleben, Wissenswertes aus dem Bereich Kultur, Neuigkeiten über die GEMA, Projekte, Veranstaltungen und vieles mehr bietet das „Singendes Land“.

 

Redaktionsteam:
Dieter Meyer, Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Medien
Tobias Hellmann, Vizepräsident
Corinna Simmerkuß, Geschäftsstellenleiterin
E-Mail: sila@cv-rlp.de

 

Anzeigenverwaltung/Anzeigenakquise/Bestellung/Änderung:
Geschäftsstelle des CV RLP
Bendorfer Straße 72-74
56566 Neuwied
Tel.: 02622 978948-0
Fax: 02622 978948-9
E-Mail: geschaeftsstelle@cv-rlp.de

 

Wissenswertes rund um „SiLa“

  1. Das SiLa-Team betreut vor allem Veranstaltungen, die vom Chorverband geplant und durchgeführt werden. Darüber hinaus wird auf auf aktuelle Arbeitsergebnisse aus dem Vorstand hingewiesen. Auch wichtige Informationen aus den Kreis-Chorverbänden, z.B. Personalien, werden vom Team beraten.
  2. Die Beiträge aus den Kreis-Chorverbänden, den Regionen, Fachreferaten und Ausschüssen werden bis zum Redaktionsschluss (15. Januar / 15. April / 15. Juli / 15. Oktober) an die Redaktionsleitung geliefert. Beachten Sie den aktuellen Terminhinweis in der jeweils letzten Ausgabe. Sollte der Termin wegen noch folgender Veranstaltungen und aktueller Berichterstattung nicht eingehalten werden können, so ist eine Information dringend erforderlich; angemeldete Nachträge können in den meisten Fällen noch berücksichtigt werden.
  3. Die Kreis-Pressereferenten stellen die Informationen und Berichterstattungen über Aktivitäten, Tagungen und Veranstaltungen ihres Kreis-Chorverbandes zusammen. Dabei werden Ereignisse aus den Chören und Vereinen, die auch für Leserinnen und Leser in anderen Gebieten des Verbandes interessant und wissenswert sind, übernommen.
  4. Für Chorvereine ist in der Regel der zuständige Kreis-Pressereferenten der richtige Ansprechpartner. Nur in Ausnahmefällen und bei überregionalem Interesse an einer Veranstaltung oder einem Projekt können Sie sich direkt an die Redaktionsleitung wenden. Hier wird dann ggf. auch entschieden, ob der Beitrag veröffentlicht und einer besonderen Rubrik (z.B. „Aus dem Kulturleben“) zugeordnet werden kann.
  5. 5. Zum technischen Ablauf hier einige Tipps:
    1. Stellen Sie Textbeiträge bitte ausschließlich als Word-Datei zur Verfügung, damit sie sich korrigieren lassen.
    • Die Texte sollten fließend und ohne gestalterische Elemente geschrieben werden; die Anweisungen zur Gestaltung werden von der Redaktionsleitung an die Druckerei gegeben.
    • Maschinengeschriebene Texte können nur mit Vorbehalt, Zeitungsausschnitte überhaupt nicht verarbeitet werden.
    • Die Übernahme eines fremden Textes muss mit dem Namen des Verfassers/Fotografen gekennzeichnet und von diesem zur Veröffentlichung frei gegeben sein.
    • Übermitteln Sie Texte und Bilder (Fotos) als Anhang zu einer E-Mail. Zusätzlich benötigen wir die Angabe des Fotografen sowie möglichst eine Bildunterschrift. Bitte vermerken Sie den Namen der Bilddatei sowie die dazugehörige Bildunterschrift an der passenden Stelle in Ihrem Textdokument.
    • Fotos schicken Sie uns bitte in möglichst hoher Auflösung, da sie sonst für eine Veröffentlichung ungeeignet sind (nicht komprimieren!).
    • Bei mehreren eingereichten Fotos sind Hinweise auf die Zuordnung erforderlich.
    • Papierbilder werden in der Pressearbeit nur noch sehr selten verwendet, aber wenn dies der Fall ist, so sollte das Foto hochglänzend sein und mindestens das Format 10 x 15 cm haben (mit Ausnahme von Passbildern).
  6. SiLa zahlt weder Zeilengeld noch ein Bildhonorar; eventuelle Honorarwünsche für Fremdbeiträge sind deshalb vom Einreichenden vorab zu klären und ggf. zu übernehmen.
  7. Möchten Sie in Form eines Leserbriefes eine Berichterstattung kommentieren, Lob oder Kritik aussprechen, so schicken Sie diesen Brief bitte an die Geschäftsstelle in Neuwied.
  8. Die Anschriften des Redaktionsteams finden Sie auch im Impressum jeder Zeitschriften-Ausgabe, ebenso die Adresse der Geschäftsstelle des Chorverbandes in Birnbach. Hier erhalten Sie auf Wunsch auch ein Ansichtsexemplar oder können einen Abonnementauftrag erteilen.
  9. Der Anzeigenbereich wird von der Geschäftsstelle betreut, an die Sie sich mit Fragen und Wünschen wenden können.
  10. Als zusätzliches Angebot zur Printausgabe gibt es seit Anfang des Jahres 2016 die Online-Plattform „www.singendesland.de„. Hier haben die Chöre die Möglichkeit, ausführlich aus ihrem Vereinsleben zu berichten. Die Anmeldung ist kostenlos.

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