Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. – Wir bringen die Menschen zum Singen

Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Menschen in den Katastrophengebieten. Sie sind bei den Menschen, die Kinder und Eltern, Verwandte und Freunde verloren haben, ihre Existenz, ihre Erinnerungen und das Gefühl von Sicherheit. Von jetzt auf gleich. Die wenigsten von uns können ermessen, was das bedeutet. Wir können und müssen versuchen, Hoffnung zu geben – jeder auf die Art, wie es ihm möglich ist. Das werden auch wir tun, als Verband, als Chöre, als Singende – als Menschen.

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AKTUELLE CORONA-BESTIMMUNGEN ZUM PROBEN- UND AUFTRITTSBETRIEB

Für den Proben- und Auftrittsbetrieb der Laien- und Breitenkultur gibt es erhebliche Erleichterungen, die in der 24. CoBeLVO und in ergänzenden Ausführungen des Ministeriums für Gesundheit und Wissenschaft dargelegt sind. Der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz, dem wir an dieser Stelle für seine gute Informationspolitik in Corona-Fragen danken, hat diese Ausführungen an den Chorverband Rheinland-Pfalz weitergegeben. Wir bitten alle Chöre darum, trotz aller Lockerungen weiterhin Vorsicht walten zu lassen und sorgfältig abzuwägen, welche Standards zu Ihrem Chor passen, um Infektionsmöglichkeiten so gut wie möglich zu minimieren.

Hier nun die Information des Landesmusikrates:

Sehr geehrte Mitglieder des Landesmusikrats,

das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit hat zur aktuellen 24. Corona-Landesbekämpfungsverordnung im Hinblick auf die Musik erläuternde Hinweise gegeben, die folgende Regelungen konkretisieren:

  • Beim Auftrittsbetrieb/bei Konzerten der professionellen Musik als auch in der Breiten- und Laienkultur ist auf der Bühne kein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Beim Probenbetrieb in der Breiten- und Laienkultur mit bis zu 25 Teilnehmenden (ohne Genesene und Geimpfte sowie ohne Kinder der anwesenden Hausstände bis einschließlich 14 Jahre) entfällt der Mindestabstand von 1,5 Metern.
  • Das Publikum kann bei Veranstaltungen in Gruppengrößen von bis zu 25 Personen ohne Einhaltung des Mindestabstands zusammensitzen.

Bitte lesen Sie hierzu auch die Erläuterungen des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit:

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Für den Auftrittsbetrieb (sowohl professionelle Musik als auch der Breiten- und Laienkultur) sind in der 24. CoBeLVO keine besonderen Schutzmaßnahmen angeordnet. Die Musikerinnen und Musiker bzw. Sängerinnen und Sänger auf der Bühne dürfen sich bei Auftritten ohne Einhaltung eines Mindestabstands untereinander auf der Bühne aufhalten. Der Veranstalterin oder dem Veranstalter bleibt es gleichwohl unbenommen, strengere Schutzvorkehrungen durch ein eigenes Hygienekonzept anzuordnen.

Es ist aber zu berücksichtigen, dass für den Probenbetrieb der Breiten- und Laienkultur besondere Regeln gelten: Hier gibt es eine Personenzahlbegrenzung von 50 Personen, darüber hinaus gelten das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 Satz 1 der 24. CoBeLVO, die Maskenpflicht (außer am Platz), die Pflicht zur Kontakterfassung sowie im Innenbereich bei aerosolgenerierenden Tätigkeiten (bspw. Gesang oder auch bei Blasinstrumenten) die Testpflicht (vgl. § 15 Abs. 2 der 24. CoBeLVO). Die Testpflicht entfällt für Geimpfte oder Genesene. Da Zusammenkünfte bis zu 25 Personen (ohne genesene Personen und geimpfte Personen sowie ohne Kinder der anwesenden Hausstände bis einschließlich 14 Jahre) ohne Einhaltung des Abstandsgebots zulässig sind (vgl. § 2 Abs. 1 der 24. CoBeLVO), müssen jedoch bei einer solchen Gruppengröße der gemeinsam Probenden die Abstände nicht eingehalten werden.

Allein für die Zuschauerinnen und Zuschauer von Kulturveranstaltungen gelten gemäß § 15 Abs. 1 und Abs. 3 der 24. CoBeLVO die Regelungen des § 3 der 24. CoBeLVO („Veranstaltungen“). Die danach jeweils anzuwendenden Regelungen sind davon abhängig, ob die Veranstaltung in geschlossenen Räumen oder im Freien stattfindet und wie viele Zuschauerinnen und Zuschauer daran teilnehmen. Bei allen Veranstaltungen in diesem Sinne gilt für die Zuschauerinnen und Zuschauer das Abstandsgebot des § 1 Abs. 2 Satz 1 der 24. CoBeLVO. Grundsätzlich muss zwischen allen Personen ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dies kann bei Veranstaltungen, bei denen Personen sitzen, so erfolgen, dass zwischen den Personen jeweils ein Sitzplatz frei bleibt und die Sitzplätze in den jeweiligen Reihen versetzt angeordnet werden („Schachbrett“). Zusammenkünfte von bis zu 25 Personen (ohne genesene Personen und geimpfte Personen sowie ohne Kinder der anwesenden Hausstände bis einschließlich 14 Jahre) sind von der Einhaltung des Abstandsgebots befreit (vgl. § 2 Abs. 1 der 24. CoBeLVO). Das bedeutet: Personen, die gemeinsam die Veranstaltung besuchen, dürfen bis zu dieser Gruppengröße zusammensitzen, ohne dass sie untereinander den Mindestabstand einhalten müssen. Zu anderen Personen außerhalb dieser gemeinsamen Gruppe muss der Mindestabstand hingegen beachtet werden. Eine gemeinsame (Voraus-)Buchung für das gemeinsame Sitzen ist nicht mehr erforderlich, wohl aber ein beabsichtigter gemeinsamer Besuch der Veranstaltung. Damit ist umgekehrt ausgeschlossen, dass die Veranstalterin oder der Veranstalter wahllos einzelne Besucherinnen und Besucher bis zu eine Gruppengröße von 25 Personen zusammen platziert.

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Mit freundlichen Grüßen und bitte bleiben Sie gesund

Peter Stieber                                    Etienne Emard
Präsident                                          Geschäftsführer

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Sonderförderungen Corona

Der Chorverband RLP hat zur Abmilderung der finanziellen Folgen und zur Unterstützung von Investitionen zur Beibehaltung der Choraktivitäten während der Corona-Pandemie Förderprogramme aufgelegt.

Zu den Informationen und Anträgen

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Geschäftsstelle im Juli geschlossen

In der Zeit vom 12. bis 30. Juli ist die Geschäftsstelle in diesem Jahr wegen Sommerurlaub geschlossen und daher keine persönliche Erreichbarkeit gegeben.

Aus internen Gründen haben wir die Schließungszeit auf eine Woche vor Beginn der Sommerferien vorgezogen, dafür sind wir dann aber auch den ganzen August da. Dies wird vermutlich die Zeit sein, in der die Chöre die meisten Fragen zum Probenstart (nach den Sommerferien) haben werden.

Sie können in dringenden Fällen einen Gesprächstermin bei Vizepräsident Tobias Hellmann buchen. Diese Buchung nehmen Sie bitte ausschließlich online vor:

Termin buchen

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Best Virtual Choir – Ready For Takeoff

Der Chorverband Rheinland-Pfalz sucht den besten virtuellen Chor. Die Chorvideos stehen ab sofort zur Abstimmung online.

Es ist eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, die der Musikrat des Chorverbands Rheinland-Pfalz den Chören gestellt hat: Im Zeitraum vom 15. März bis 10. Juni sollten die Chöre ein Musikstück in einem ansprechenden, ungewöhnlichen und unkonventionellem Videoformat produzieren. 14 Chöre aus elf Kreis-Chorverbänden im Chorverband Rheinland-Pfalz haben ihre Videos eingesendet und warten jetzt auf das Votum der strengsten Jury überhaupt: auf das Votum des Publikums.

Mit dabei sind:

Der Jugendchor Skylarks (Albiger Frühlingslerchen), ChorColores Heidesheim (Sängervereinigung 1886 Heidesheim am Rhein), der Chor Cantando Messerich 1990, die Tonart Hambuch, der Jugendchor No Limits (Musikforum Kastellaun), der PopCor kreuz&quer (in Gemeinschaft mit Cantiami), Choralis Mommenheim (MGV 1862 Mommenheim), Die neue Generation, der Chor Divertimento, canto al dente, das Frauenensemble Encantada, der Chor pianoforte der Kolpingsfamilie Kärlich, der MGV „Frohsinn“ Steinefrenz und die Singsations Westerwald (Choryfeen Staudt).

„Die Qualität der eingesendeten Bewerbungen hat uns total ‚geflasht‘. Unglaublich, welche Arbeit sich die Chöre im Chorverband Rheinland-Pfalz gemacht haben und damit zeigen, was sie können und was möglich ist“, freut sich der Vorsitzende des Musikrats, Marco Herbert. „Sich diese Videos anzuschauen ist durchweg ein Riesenspaß.“

Im Wettbewerb zum ‚Best Virtual Choir‘ sollen die drei sowohl musikalisch als auch visuell ansprechendsten Chorvideos prämiert werden. Eine hochkarätig besetzte Jury mit Astrid Vang-Pedersen, Carsten Gerlitz und Christoph Hiller wählt unter den eingegangenen Videos die drei Besten aus. Alle Videos stellen sich dann im Online-Voting auch nochmals der Abstimmung für den Sonderpreis des Publikums. Die Gewinnerchöre erhalten je einen Gutschein über 1.000, 500 oder 300 Euro für Coachings, Noten, technisches Equipment oder andere chorische Maßnahmen. Der Gewinnerchor der Publikumspreises erhält ein exklusiv geschriebenes Chorarrangement.

Das Voting

Das Voting ist ab sofort über diese Seite geöffnet: www.cv-rlp.de/best-virtual-choir-videos/
Jede Person, die an der Abstimmung teilnimmt, hat drei Stimmen, die sie vergeben kann. Eine Kumulierung der Stimmen auf einen Chor ist nicht vorgesehen.
Die Teilnahme an der Abstimmung ist nur einmal möglich.
Das Online-Voting endet am 24. Juni um 23:59 Uhr.

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Weitere Lockerungen für Chöre ab dem 18. Juni angekündigt

Wie Sie sicherlich mitbekommen haben, wurden bei der Pressekonferenz der Ministerpräsidentin Malu Dreyer am 9. Juni weitere Lockerungen für Chöre angekündigt:

Ab 18. Juni soll gelten

Bei einer stabilen Inzidenz unter 100:

  • Musizieren/Singen mit 30 Personen im Freien oder 10 Personen im Innenraum (mit Test)
  • Konzerte/Auftritte mit 250 Zuschauern im Freien oder 100 Zuschauern im Innenraum (mit Test)

Bei einer stabilen Inzidenz unter 50:

  • Musizieren/Singen mit 50 Personen im Freien oder 20 Personen im Innenraum (mit Test, vom Test ausgenommen Kinder unter 14 Jahre)
  • Konzerte/Auftritte mit 500 Zuschauern im Freien oder 250 Zuschauern im Innenraum (mit Test)

Ab 2. Juli soll gelten

Bei einer stabilen Inzidenz unter 100:

  • Musizieren/Singen mit 50 Personen im Freien oder 30 Personen im Innenraum (mit Test)
  • Konzerte/Auftritte mit 500 Zuschauern im Freien oder 350 Zuschauern im Innenraum (mit Test)

Bei einer stabilen Inzidenz unter 50:

  • Voraussichtlich zusätzlich möglich: Musizieren/Singen mit 50 Personen mit Test im Innenraum, Personenbegrenzung: 1 Person/10 m²

Zu den geltenden Abstandsregeln liegen uns leider zum derzeitigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen vor, zumal das derzeit gültige Hygienekonzept ja immer noch nicht vorliegt. Dieses wurde von uns bei der Planstelle Corona im Gesundheitsministerium angefragt, da auch das Kultusministerium uns keine Auskunft geben konnte.

Wir bitten alle Vereine, sich bereits jetzt schon entsprechende Konzepte zu überlegen. Aber bitte denken Sie daran: solange die Vorgaben nicht schriftlich sind, haben wir keine Gewissheit, dass diese ab dem 18. Juni auch wirklich umgesetzt werden dürfen.

Wir empfehlen Ihnen, sich bereits jetzt schon mit Ihren Kommunalverwaltungen in Verbindung zu setzen und zu prüfen, ob Ihnen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können, in denen die Abstände eingehalten werden können. In einem Gespräch der Laienmusikverbände mit Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Mai wurde auch genau dieser Punkt angesprochen. Wir hoffen sehr, dass diese Information auch an die Kommunalverwaltungen weitergegeben wurde.

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Neue Informationen zum Transparenzregister

Lösung zur Gebührenbefreiung und Eintragungspflicht: Amateurmusikverbände begrüßen Erleichterungen für gemeinnützige Vereine

Die Eintragung in das Transparenzregister soll für Vereine zukünftig automatisch erfolgen. Ab dem Jahr 2024 ist kein Antrag für die Gebührenbefreiung mehr notwendig. Für 2021-2023 greift ein vereinfachtes Verfahren.

Die seit 2017 bestehende Beitragspflicht für die Verwaltung des Transparenzregisters, von denen viele Vereine erst kürzlich durch erstmaligen Versand einer Rechnung für die vergangenen Jahre erfuhren, wird verändert. Der Deutsche Bundestag beschloss in seiner gestrigen Sitzung am 10. Juni, das umstrittene Transparenzregister anzupassen.

Die rückwirkende Zahlungsaufforderung wird zwar nicht gestoppt, wir konnten allerdings folgende Ergebnisse erzielen:

  1. Für eine Übergangszeit bis 2023 soll es eine erleichterte Befreiung von der Zahlungspflicht geben;
  2. Ab dem Jahr 2024 soll ein Antrag für die Gebührenbefreiung nicht mehr notwendig sein.

Der Bundesmusikverband (BMCO), die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) und der Deutsche Chorverband (DCV), die tausende gemeinnützige Musikvereine vertreten, hatten sich u.a. neben dem Deutschen Olympischen Sportbund, dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und dem Deutschen Kulturrat für eine Vereinfachung der bürokratischen Regelungen im Kontext des Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz Geldwäsche (TraFinG) eingesetzt.

Zentrales Anliegen war, eine automatische Eintragung in das Transparenzregister und eine vereinfachte Gebührenbefreiung für die vielen gemeinnützigen Vereine im Bereich der Amateurmusik zu erwirken. Die errungene Lösung bedeutet für die ehrenamtlich und vereinsgetragene Amateurmusik eine große Entlastung. Die automatische Eintragung in das Transparenzregister bedeutet für 14,3 Millionen Menschen im Bereich der Amateurmusik mehr Bürokratie-Abbau. Die Präsidenten Benjamin Strasser MdB (BMCO), Paul Lehrieder MdB (BDMV) und Christian Wulff (DCV) sowie Petra Merkel (MdB 2002-13 und Vizepräsidentin des DCV) begrüßten die Entscheidung des Deutschen Bundestags und das damit verbundene parteiübergreifende Signal: Amateurmusizieren braucht bürokratiearme Strukturen, damit die Amateurmusiklandschaft im Ehrenamt lebendig bleiben kann.

Weitere Informationen:

Das im Geldwäschegesetz §§ 18 ff verankerte Transparenzregister ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Register, in das seit dem 1. Oktober 2017 die wirtschaftlich Berechtigten von juristischen Personen des Privatrechts und eingetragenen Personengesellschaften einzutragen sind. Rechtsgrundlage ist das Gesetz zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie, das am 26. Juni 2017 in Kraft trat. Für gemeinnützige Vereine (steuerbegünstigte Zwecke im Sinne der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung) galt ab dem Jahr 2020, dass sie durch Antrag davon befreit werden konnten, Gebühren für die Führung des Transparenzregisters an die Bundesanzeiger Verlag GmbH zu zahlen. Dazu waren viele Musikvereine seit Herbst 2019 aufgefordert worden. Der Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. (BMCO) hat sich daraufhin gemeinsam mit der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) und dem Deutschen Chorverband e.V. (DCV) für eine Gebührenbefreiung eingesetzt.

Pressemitteilung des BMCO

Pressekontakt:
Dr. Stefan Donath I Geschäftsführung
Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V.
Ortrudstraße 7 | 12159 Berlin
Tel: +49 (0) 30 – 609 807 81 – 46
E-Mail: donath@bundesmusikverband.de

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Endlich Lockerungen für Chöre!

Grafische Darstellung der Lockerungen für Chöre
© Corinna Simmerkuß, CVRLP

Mit der 22. CoBeLVO, die ab dem 2. Juni bis zum 20. Juni 2021 gilt, gibt es endlich auch Lockerungen für Chöre.

Wir haben in der oben gezeigten Grafik alle wichtigen Informationen.
Wichtigste Änderung: Geimpfte und genesene Personen werden bei der Ermittlung der Personenzahl nicht mehr mitgezählt, sprich: sie kommen zu den Zahlen „on top“.

Da die Landesregierung das neueste Hygienekonzept noch nicht veröffentlicht hat, möchten wir an dieser Stelle noch keine weiteren Details posten. Die Grafiken sind anhand der Ausführungen in der 22. CoBeLVO entstanden und erklären kurz und knapp die Lockerungen für Chöre.

Sobald uns die Hygieneverordnung zur Verfügung steht, werden wir diese hier verlinken. Sie können aber gerne auch immer wieder mal hier nachschauen: https://corona.rlp.de/de/themen/hygienekonzepte/

Falls Sie die Grafiken zum Ausdrucken und Aufhängen haben möchten (z. B. im Probenraum), dann können Sie sich diese hier herunterladen:
Grafik „7-Tages-Inzidenz 50-100“
Grafik „7-Tages-Inzidenz kleiner 50“

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Chorverband Rheinland-Pfalz fordert einmal mehr machbare Perspektiven für die Chormusik von der Landesregierung ein

Foto: Frauenchor Dachsenhausen – SiLa

Das Präsidium des Chorverbands Rheinland-Pfalz begrüßt die Ernennung von Prof. Jürgen Hardeck zum neuen Staatssekretär für Kultur. „Diese Ernennung ist insbesondere für die Musikszene ein positives Signal“, so der Präsident des Chorverbands, Karl Wolff. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!“

Kulturentwicklungsplan muss Grundlage für ein Kulturfördergesetz sein

Konstruktiv möchte der Chorverband die kulturpolitische Entwicklung des Landes begleiten. So sei zwar im Koalitionsvertrag kein Kulturfördergesetz verankert, letztlich sei aber der angestrebte Kulturentwicklungsplan zu begrüßen. „Der Kulturentwicklungsplan kann und muss eine solide Grundlage für ein späteres Kulturfördergesetz sein“, bewertet auch Marcus Heintel, Vorsitzender des Kreis-Chorverbandes Bernkastel-Wittlich, die Festlegung im Koalitionsvertrag positiv.
„Als eine der Fachbereichsvertretungen zahlreicher rheinland-pfälzischer Kulturinstitutionen bieten sich die Chorverbände in Rheinland-Pfalz gerne für den Bereich der Chorkultur als Dialogpartner in einem Fachgremium an.“ Die Verantwortlichen im Chorverband haben die Expertise und legen Wert darauf, aktiv am Planungsprozess beteiligt und miteinbezogen zu werden. Nicht zuletzt wäre dies ein deutliches Zeichen der Wertschätzung gegenüber der Amateurmusik. „Alles andere wäre ein fatales Signal für die Chorkulturschaffenden und generell für die Amateurmusik im Land“, bekräftigt Vizepräsident Tobias Hellmann die Erwartungshaltung an Landesregierung und Parlament.

Coronapolitik in Rheinland-Pfalz lässt jede praxisorientierte Perspektive vermissen

Als geradezu desaströs bewertet der Chorverband den augenblicklichen Status quo der Coronapolitik in Bezug auf den Probenbetrieb der Amateurmusik in Chor und Orchester. Diese lasse jede praxisorientierte, planbare Perspektive vermissen. „Fast gewinnt man den Eindruck, als soll der Neustart der Chorkultur bewusst verzögert werden“, zeigt sich Vizepräsident Tobias Hellmann deutlich verärgert. Die Nachbarländer haben bereits sinnvolle, pragmatische Lösungen erarbeitet. So sei beispielweise in Hessen der Probenbetrieb, auch im Innenbereich mit Hygienekonzept, Abstandsregeln und unter Einbeziehung der Ordnungsämter möglich. Voraussetzung sei dort lediglich, dass die Inzidenz eines Kreises entweder fünf Tage unter 50 oder 14 Tage stabil unter 100 liege. „Und dies ohne praxisferne Begrenzung der Personenzahl auf fünf oder maximal zehn Erwachsene, wie in Rheinland-Pfalz. Nur bei uns im Land soll erst noch ein ‚Modellprojekt für die Amateurmusik in Chören und Orchestern mit wissenschaftlicher Begleitung‘ starten. Das wurde bereits mehrfach angekündigt, aber nach wie vor fehlt die konkrete Ausgestaltung“, so Hellmann weiter. Es sei daher nicht verwunderlich, dass diese Ankündigung schlicht als Verzögerungstaktik wahrgenommen werde.

Der Chorverband Rheinland-Pfalz steht jederzeit als Gesprächspartner zur Verfügung

Bei einer landesweiten Inzidenz von mittlerweile deutlich unter 40, in vielen Landkreisen gar deutlich unter 30 und sogar 20, sei eine Öffnung für die Amateurmusik ganz sicher verantwortlich möglich, das aktuelle Verhalten der Landesregierung vollkommen unverständlich. „Wir fordern die Landesregierung nun dazu auf, wirklich machbare Perspektiven für die Chormusik aufzuzeigen – und damit ein deutliches Zeichen zu geben, dass man auch die Kultur der Amateurmusik im Land ernst nimmt und wertschätzt. Als Hilfestellung können die Konzepte der Landesregierungen in Hessen und auch Bayern dienen“, so der Appell des Chorverband-Präsidiums. „Der Chorverband Rheinland-Pfalz steht, wie bereits im letzten Jahr, erneut als Gesprächspartner zur Verfügung.“


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21. Hygienekonzept Musik: Das geht bisher

Chorprobe - das geht wieder
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